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ERDUNGSANLAGE
Die Erdungsanlage stellt den Übergang des Blitzstromes in das Erdreich sicher. Hier sind verschiedene Ausführungsarten möglich: Der Oberflächenerder ist ein Erder, der in geringer Tiefe, als geschlossener Ringerder verlegt wird. Ein Fundamenterder liegt im Betonfundament eines Gebäudes . Er ist bei einem Neubau in jedem Fall nicht nur die sinnvollste, sondern auch die günstigste Lösung. Einerseits wird er vom Energieversorger gefordert, andererseits kann und darf er aber auch als "Blitzschutzerder" genutzt werden. Bei fachgerechter Verlegung ist er gegen Umwelteinflüsse wie Wasser, aggressive Bodenarten und Sauerstoff geschützt. Der Tiefenerder wird senkrecht in größere Tiefen eingebracht. Als Einzelerder hat er einige technische Nachteile gegenüber einem Ring- oder Fundamenterder. Zur Instandsetzung defekter Erdungsanlagen ist er aber oft die geeignete Lösung. Die technischen Nachteile können bei fachgerechter Ausführung oft vollständig kompensiert werden. . |
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